Über mich

Ein paar Worte über mich

Nach der Geburt 1998 in Frankfurt und der Babyphase trat ich meine Amtszeit im Kindergarten an. Daraufhin wurde ich nach nur drei Jahren in die Grundschule befördert und nach weiteren vier Jahren aufs Frankfurter Helmholtz-Gymnasium.

Dort gefiel mir vor allem der mathematische Stoff derart gut, dass ich voller Engagement eine Notengrundlage schuf, die es zuließ, die neunte Klasse ein weiteres Mal besuchen zu können. Allerdings verlegte ich meinen Wirkungskreis und ließ mich auf die Musterschule, ein musisches Gymnasium versetzen. In der elften Klasse stieg ich parallel in ein Jungstudium am Dr. Hoch’s Konservatorium und in ein weiteres Jungstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Franfurt ein. Dadurch konnte ich mir eine Beschleunigung der psychischen Abwärtsspirale ersparen, brach die Schule am ersten Tag nach den Herbstferien und somit ein halbes Jahr vor der Qual des Abiturs ab und trat das Studium zum Wintersemester darauf an.

In dieser Zeit zwischen Schule und Studium fing ich mit der Entwicklung von Posaunendämpfern an, aus Kork, Glasfaser, Carbon und zunehmend nachhaltigen Kunststoffen. Unter der Nummer 10 2017 127 093.0 patentierte ich dies dann. Nachdem ich während des Studiums neben dem Hauptinstrument Bassposaune von Klavier auf Cembalo umstieg, interessierte ich mich auch für den Cembalobau und die Baugeschichte, mit der ich mich intensiv beschäftige und seitdem nebenher als Cembalorestaurator tätig bin.

Während der Pandemie fing ich zu schreiben an, produzierte eine Handvoll politische und humoristische Texte und wurde Karikaturist und Chefredakteur von neomarius.blog, dem Blog meines brillanten Freundes Julian Marius Plutz. Auch in die Erschaffung des Live-Podcasts “Am Plutz der Zeit” war ich eingebunden und bin dort in der Redaktion als Kreativdirektor vor allem Grafiker, aber auch Karikaturist und Sprecher.

2021 fing ich auch mit Konzertplanung- und Organisation an und stellte ein Konzert für und mit Traudl Herrhausen in Bad Homburg und ein Konzert in der Alten Oper Frankfurt auf die Beine. Maßgeblich für die Involvierung und für tiefschürfende Gespräche über Musik, Kunst, Politik, Weltgeschehen und meinen zweifelhaften Lebensweg ist für mich seit zwei Jahren mein exzellenter Freund und Cellist Lucas Fels.

Da der Musikermarkt einigermaßen gesättigt ist und ich mich schlecht damit anfreunden kann, meinen Wohnort für meinen Job zu wechseln, zweifele ich immer mehr an diesem Weg und beschäftige mich mit erwähntem Instrumentenbau, Geschreibsel, Podcastfabrikation und arbeite seit diesem Jahr dank Geldnot und aus Kampfeslust gegebüber des grassierenden Hypermoralismus im einzigen Fetisch-Store in Hessen, bei Ruff Gear in Frankfurt.

Falls ich die Prokrastination und bipolare Störung jemals halbwegs in den Griff kriege, erscheint vielleicht irgendwann ein Theaterstück, ein Podcast über klassische Musik oder Sexspielzeug oder eine Linie von Gipsdiffusor-Modulen zur akustischen Verbesserung von Innenräumen. Es würde mich sehr wundern, aber auch sehr freuen, wenn ich auch nur ein Projekt jemals zu Ende bringe, bevor ich ins Grab falle.

Was die Zukunft bringt, weiß der Geier, aber… Schauen wir mal.

Marcel Proust- Fragebogen

Der Marcel Proust-Fragebogen, ausgefüllt vom unmaßgeblichsten unbekannten Autor unserer Zeit, von mir.

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